Alle Informationen rund um die Prozessfinanzierung


VW Verhandlung möchte Ihnen die Möglichkeit bieten, Ihre Rechte gegenüber dem VW Konzern oder den Händlern ohne Kostenrisiko durchzusetzen. Für alle Geschädigten, die Ihre Ansprüche ohne Rechtsschutzversicherung durchsetzen, bieten wir die Prozessfinanzierung an.

Was macht ein Prozesskostenfinanzierungsunternehmen?


Die Einschaltung eines Prozessfinanzierers dient dem Zweck, den Empfänger einer Rechtsdienstleistung unter Wahrung des anwaltlichen Standesrechts, der §§ 4 und 4a RVG sowie des § 49b BORA, vollumfänglich von einem Kostenrisiko zu befreien. Dem Empfänger der Rechtsdienstleistung ist bewusst, dass die Risikoübernahme bei einem Erfolg in der Sache mit einer individualvertraglich und fallspezifisch festgelegten Quote zu vergüten ist. Es wird klargestellt, dass der Erbringer der Rechtsdienstleistung im Fall einer gerichtlichen Auseinandersetzung stets die nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz vorgesehene Vergütung erhält. Es wird außerdem klargestellt, dass der Empfänger der Rechtsdienstleistung von allen Kosten der Rechtsverfolgung durch den Prozessfinanzierer freigestellt wird.

In welchem Verhältnis steht das Prozesskostenfinanzierungsunternehmen zur Anwaltskanzlei?


Das Prozesskostenfinanzierungsunternehmen ist ein eigenständiges Unternehmen, das unabhängig von der beauftragten Rechtsanwaltskanzlei ist und grundsätzlich auch in keinem rechtlichen Verhältnis mit der beauftragten Kanzlei steht. Es unterhält in erster Linie mit dem Mandanten ein Vertragsverhältnis. Der Unternehmenszweck besteht – ähnlich wie bei einer Rechtsschutzversicherung – darin, Anwalts- und Gerichtskosten eines Dritten, nämlich des Mandanten, zu tragen. Entgegen dem Geschäftsmodell einer Rechtschutzversicherung, die das übernommene Risiko durch erhobene Versicherungsprämien im Vorfeld des Rechtsschutzfalles finanziert, wird ein Prozessfinanzierer bzw. Prozessversicherer in der Regel erst nach dem Eintritt des Rechtsschutzfalles eingeschaltet. Seine Vergütung erhält der Prozessfinanzierer nach dem Abschluss des Rechtsschutzfalles in Form einer quotalen Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg des Mandates.

Weshalb entsteht mir kein Kostenrisiko?


Geht der Fall bzw. das Verfahren für verloren, so trägt der Prozessfinanzierer das wirtschaftliche Risiko, d.h. in diesem Fall zahlt er die Anwaltskosten und im Falle eines Klageverfahrens auch die Gerichts- sowie die gegnerischen Rechtsanwaltskosten alleine und erhält keine Vergütung. Prozessfinanzierung ist für den Prozessfinanzierer immer eine Wette auf den erfolgreichen Ausgang der Streitigkeit anhand einer komplexen Risikoprüfung im Vorfeld der erteilten Deckungszusage. Aufgrund der Vielzahl und Gleichartigkeit der übernommenen Fälle, wird Mandanten das wirtschaftliche Risiko des Einzelfalles vollständig abgenommen und auf den Prozessfinanzierer und damit auf die Gesamtzahl der übernommen Fälle verlagert.

Welche Leistungen erbringt die Anwaltskanzlei im Rahmen der Prozesskostenfinanzierung?


Häufig beauftragt der Prozessfinanzierer die eingeschaltete Anwaltskanzlei mit der Abwicklung und dem Kundenservice hinsichtlich der Vergütung, so dass der Mandant keinerlei administrativen Aufwand hat und vor allem keine gesonderte Korrespondenz mit der Anwaltskanzlei und dem Prozessfinanzierer führen muss. Außerdem wird häufig der Kontakt zwischen dem Mandanten und dem Prozessfinanzierer über die Anwaltskanzlei, die dem Mandanten als vertrauenswürdiger Ansprechpartner für sämtliche Fragen rund um das Mandatsverhältnis zu Verfügung steht, hergestellt. Im Grunde bietet die Anwaltskanzlei einen vergleichbaren Service wie bei rechtsschutzversicherten Mandanten, in dem Sie eine Deckungsanfrage stellt und die gesamte Korrespondenz bis hin zur Abrechnung namens und in Vollmacht des Mandanten führt.

Welche Kosten muss man tragen, wenn man sich für die Prozesskostenfinanzierung entscheidet?


Mit der Prozesskostenfinanzierung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Das heißt, Sie zahlen nur im Erfolgsfall ein faires Honorar. Diese Erfolgsbeteiligung beträgt 29 % (inkl. anfallender Steuern und Gebühren) von dem für Sie durch unsere Tätigkeit erzielten wirtschaftlichen Erfolg - maximal jedoch 2.900 Euro. Wir belasten Sie mit keinen Gebühren oder versteckten Kosten – das Prozessfinanzierungsunternehmen verauslagt alle Anwalts- und Gerichtskosten. Dadurch haben Sie keinerlei Kostenrisiko, aber die große Chance auf einen Erfolg. Sie können uns jetzt direkt online beauftragen und wir prüfen Ihren Fall sofort und kostenfrei auf die Möglichkeit einer rein erfolgsabhängigen Vergütung. Liegen die Voraussetzungen dafür vor, erteilt Ihnen der Prozessfinanzierer ohne Verzögerung eine Deckungszusage, sodass wir für Sie – zunächst außergerichtlich – tätig werden können.