VW Schadens­ersatz­rechner für Aktionäre

Kursverluste durch VW-Abgas-Skandal?
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Was VW-Aktionäre wissen müssen!

Die Volkswagen-AG muss nach unserer festen Überzeugung ihre Aktionäre für die Kursverluste nach dem Bekanntwerden des Abgas-Skandals entschädigen. Wir bieten Ihnen als Experten für Kapitalanlagerecht im Allgemeinen und für KapMuG-Verfahren (Sammelklage) im Speziellen eine kostengünstige und optimale Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Wenn Sie das Kontaktformular ausfüllen, geben wir Ihnen in einer kostenlosen Erstberatung Auskunft über Ihre Ansprüche und die Möglichkeiten ihrer Rechtsdurchsetzung. Antworten auf grundsätzliche Fragen finden sie hier:

Wie hat Volkswagen gegen das deutsche Wertpapierhandelsgesetz verstoßen?

Die Bundesfinanzaufsicht (BaFin) untersucht, ob Volkswagen nicht vor dem 22.09.2015 eine Ad-hoc-Mitteilung über Ermittlungen der US-Umweltbehörde EPA hätte veröffentlichen müssen. Die US-Umweltbehörde stellte durch eingeleitete Prüfungen bei Fahrzeugen der Marke VW fest, dass u. a. der tatsächliche Ausstoß von Stickoxiden bis zu 40-mal höher liegt als der Normwert dies vorschreibt. Volkswagen gab inzwischen zu, weltweit in ca. 11 Millionen Diesel-Fahrzeugen eine manipulative Software eingebaut zu haben, die die Emissionskontrollen beschönigt. Bestätigt sich der Verdacht einer verspäteten Ad-hoc-Mitteilung, liegt ein Verstoß gegen gesetzliche Informationspflichten nach § 15 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) vor. Für diesen Fall haben Anleger gem. § 37b WpHG Schadensersatzansprüche wegen unterlassener unverzüglicher Veröffentlichung von Insiderinformationen, weil diese den Aktienkurs des Unternehmens maßgeblich negativ beeinflusst haben.

Welche Aktionäre können Ansprüche geltend machen?

Für einen Schadensersatzanspruch gegen die Volkswagen-AG kommt es zunächst darauf an, dass Sie im Zeitraum vom 18. bis 21.09.2015, dem Bekanntwerden der Abgasmanipulation, im Besitz von VW-Aktien waren, die Sie gekauft hatten nachdem die Volkswagen AG den Kapitalmarkt über die Abgasmanipulationen hätte informieren müssen. Denn nach geltender Rechtslage muss ein Emittent von Aktien alle kursrelevanten Informationen zu seinem Unternehmen unverzüglich veröffentlichen (vgl. §§ 37b iVm. 15, 13 Wertpapierhandelsgesetz).

Wann wurde die erste Abgasmanipulation aufgedeckt?

Nach bisherigen Erkenntnissen gehen die ersten Abgasmanipulationen auf das Jahr 2007 zurück und wurden nunmehr sukzessive aufgedeckt. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) prüft aktuell die Verletzung der Mitteilungspflicht durch die Volkswagen AG. Außerdem ermittelt die Justiz u. a. wegen strafbarer Marktmanipulation und Betruges, wie Ihnen vielleicht schon bekannt ist. Anhand der bisher veröffentlichten Informationen lässt sich allerdings noch nicht mit Sicherheit sagen, ab wann genau die Volkswagen AG schuldhaft ihre Mitteilungspflicht verletzt hat. Klarheit werden die Ermittlungen von BaFin und Staatsanwaltschaft bringen.

Wie berechnet sich der Schaden?

Der Bundesgerichtshof gesteht den Aktionären bei einem Verstoß gegen die gesetzlichen Informationspflichten nach dem WpHG den vollen Erwerbspreis für die Aktien als Schadensersatz zu. Als Mindestschaden erhält der geschädigte Aktionär bei nachgewiesener und fehlerhafter Kapitalmarktinformation die Differenz zwischen dem gezahlten Kaufpreis der Aktie und dem Preis, der sich bei pflichtgemäßem Publizitätsverhalten der Volkswagen AG ergeben hätte, erstattet. Als Richtgröße, die auch der obigen Berechnung zugrunde liegt, kann die Kursveränderung dienen, welche die Aktie unmittelbar nach Bekanntwerden der wahren Sachlage genommen hat. Die VW-Vorzugsaktie verlor vom 18.09. bis zum 29.09.2015 mehr als 40 %. Nutzen Sie den Schadensrechner!

Wie funktioniert der Schadensrechner?

Der Schadensrechner ermittelt auf Grundlage Ihrer Angaben (Art der Anlage, Stückzahl und Kaufpreis), wie hoch Ihr Schadensersatzanspruch nach aktuellen Erkenntnissen sein kann. Dabei werden die Grundlagen der Berechnung des sog. Kursdifferenzschadens (siehe oben) zugrunde gelegt. Im Einzelfall kann Ihr Schadensersatzanspruch höher oder niedriger sein. Der Schadensrechner kann nur eine Orientierung liefern und ersetzt daher eine individuelle Beratung und Einschätzung des Sachverhalts nicht. Diese bieten wir Ihnen gerne im Rahmen unserer kostenfreien Ersteinschätzung an. Bitte übermitteln Sie uns dazu Ihre Kontaktdaten über das oben stehende Formular.

Wie schnell müssen geschädigte Aktionäre handeln?

Zwar unterliegen die Ansprüche geschädigter Aktionäre teils kurzen Verjährungsfristen, sie drohen aber nicht, in nächster Zeit abzulaufen, so dass kein akuter Handlungsbedarf besteht. Wenn andere Anwaltskanzleien ein sofortiges Handeln nahelegen, sehen wir dies als unangebrachte „Panikmache“, die juristisch nicht begründet ist. Ein sofortiges Handeln ohne gesicherte Tatsachenerkenntnisse birgt eher die Gefahr, Aufwendungen und Kosten zu verursachen, die am Ende nutzlos oder gar schädlich sind.

Welche Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung gibt es?

Zunächst versuchen wir durch außergerichtliche Verhandlungen zu einem Ergebnis zu kommen. Scheitert dies, können Sie durch eine Individualklage gegen die Volkswagen-AG, durch die Teilnahme an einem Kap-MuG-Verfahren oder aber durch Beteiligung an einem außergerichtlichen Schlichtungsverfahren einer Stiftung in Holland Ihre Ansprüche geltend machen. Wir bieten bei einem Klageverfahren die Möglichkeit einer Prozessfinanzierung an.

Welche Möglichkeiten zur Prozessfinanzierung gibt es?

Ein Prozessfinanzierer übernimmt alle Anwalts- und Gerichtskosten, die bei der Rechtsdurchsetzung anfallen. Dafür erhält er im Erfolgsfall – aber auch nur dann – einen Teil des erstrittenen Betrages als Erfolgshonorar. Für geschädigte Aktionäre, die die Kosten einer Anspruchsanmeldung oder Klageerhebung scheuen und auch nicht das Risiko tragen möchten, bei einer verlorenen Klage gegnerische Anwaltskosten tragen zu müssen, kann ein prozessfinanziertes Vorgehen sinnvoll sein. Wir sind mit verschiedenen Prozessfinanzierern im Gespräch, um unseren Mandanten eine Rechtsdurchsetzung ohne eigenes Kostenrisiko anbieten zu können. Bei Bedarf informieren wir Sie gerne ausführlich über entsprechende Möglichkeiten.

Was bedeutet ein Kap-MuG-Verfahren?

Das deutsche Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) erleichtern es geschädigten Aktionären ihre Schadensersatzansprüche durchzusetzen, indem es Musterverfahren wegen falscher, irreführender oder unterlassener öffentlicher Kapitalmarktinformationen ermöglicht. In diesem Musterverfahren können Tatsachen- und Rechtsfragen, die sich in mindestens zehn individuellen Schadensersatzprozessen gleichlautend stellen, einheitlich durch das Oberlandesgericht mit Bindungswirkung für alle Kläger entschieden werden. Einem solchen Verfahren können unendlich viele Betroffene aktiv beitreten oder ihre Ansprüche anmelden. Der Vorteil dieses Verfahrens: erhebliche Reduzierung des Aufwandes für die Kläger, insbesondere niedrige Anwalts- und Gerichtskosten. Die Anmeldung zum Musterverfahren erfolgt durch einen Anwalt. Gerne übernehmen wir dies für Sie.

Was ist mit weiteren VW-Kapitalanlagen?

Grundsätzlich können auch geschädigte Anleger, die im Besitz von VW-Anleihen, Derivaten auf VW-Aktien und VW-Anleihen (z.B. Optionsscheine, Zertifikate oder Optionen) sind, als auch Porsche-Aktionäre Ansprüche haben. Ob ein Vorgehen hier Sinn macht, muss im Einzelfall geklärt werden.

Übernimmt die Rechtsschutzversicherung die anwaltliche Vertretung?

Volkswagen gab zu, weltweit in rund elf Millionen Diesel-Fahrzeugen eine manipulative Software eingebaut zu haben, die die Emissionskontrollen beschönigt. Konzernchef Martin Winterkorn ist inzwischen zurückgetreten. Der Amerika-Chef von VW, Michael Horn, entschuldigte sich mit den Worten: „Wir waren unehrlich… Wir haben Mist gebaut.“ Inzwischen hat VW wegen des Abgas-Skandals 6,5 Milliarden Euro in der Bilanz zurückgestellt. Zudem wurde eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Außerdem hat VW gegenüber den Fahrzeuginhabern angekündigt, betroffene Diesel-Fahrzeuge auf Konzern-Kosten nachzubessern.

Vorgehensweise

Das Ziel unserer Kanzleien ist es, geschädigten VW-Anlegern möglichst schnell, umfassend und kostengünstig zur Durchsetzung ihrer Ansprüche zu verhelfen. Noch ist nicht klar, ab wann die Volkswagen-AG zum ersten Mal nachweislich ihre Informationspflichten verletzt und damit Schadenersatzansprüche in welchem Umfang ausgelöst hat. Nicht zuletzt davon hängt ab, wie weit die Volkswagen-AG bereit sein wird, sich außergerichtlich zu einigen. Wir streben für unsere Mandaten Vergleiche über Verhandlungen an, weil dies für sie die beste Möglichkeit ist, ihren Schaden ersetzt zu bekommen.

Allerdings muss man damit rechnen, dass sich die Ansprüche der VW-Anleger nur in streitigen Verfahren durchsetzen lassen, die etwas mehr Zeit benötigen. Das wäre zwar unschön, ist aber insofern unproblematisch, weil diese Ansprüche nicht unmittelbar drohen, zu verjähren. Dadurch haben wir Zeit, um je nach Entwicklung der Aufklärung des Skandals und der Bereitschaft der Volkswagen-AG Schadenswiedergutmachung zu betreiben, ggf. Individualklagen einzureichen oder unsere Mandanten am Kapitalanleger-Musterverfahren (Sammelverfahren) zu beteiligen.

Information anstelle von Spekulation und Aktionismus ist unser Prinzip. Deshalb werden wir unsere Vorgehensweise umgehend dann präzisieren, wenn sich ein „Königsweg“ auftut.